2022-10-08

Weiter im Landesinneren

Cain / Picos de Europa

Der weitere Weg führt uns - wie schon in 2018 - in den Nationalpark Picos de Europa. Der damaligen Erfahrung gibt es nichts hinzuzufügen. Einziger Unterschied: die Übernachtungsstelle ist nun auf dem Parkplatz des örtlichen kleinen Supermarktes in Cain. Die Besitzer stellen kostenfrei Parkplätze zur Verfügung, und es versteht sich, dass man dann auch im Laden etwas kauft (ich kann den Honig sehr empfehlen).

Frias

Auf dem weiteren Weg kommen wir an Frias, einem kleinen mittelalterlichen Städtchen, vorbei. Wir übernachten nicht hier, aber eine Erkundung ist allemal lohnenswert. Die Stadt wurde auf einem Felsplateau erbaut.





Eine sehr interessante Regensammelstelle gibt es auch.



Puron River Gorge

Nicht weit von Frias entfernt liegt Herran, ein kleiner Ort ohne touristische Infrastruktur. Man hat den Eindruck, die Einheimischen bleiben lieber unter sich. Immerhin gibt es am Ortsrand einen kostenlosen Parkplatz, auf dem man auch übernachten darf. Der Grund unserer Anwesenheit hier ist die Puron River Gorge, durch die ein Wanderweg führt.



Anana Salt Valley

Die weitere Fahrt von Herran durch das Ebro-Tal zum Anana Salt Valley ist landschaftlich sehr schön. Anana liegt bereits wieder im Baskenland. Die Salzgewinnungsanlagen gehören zum Unesco Welterbe und sind Zeugnis der frühen Industriekultur. Sie sind nur mit Führung zugänglich.



Pyrenäen / Gavin

Ab hier befinden wir uns wieder auf dem Rückweg. Auf dem Weg zurück nach Frankreich machen wir noch einen Zwischenstopp in den Pyrenäen (Übernachtung: Camping du Gavin, sehr guter Platz, gutes Restaurant), und von dort dann über die D934 bis Pau, und von dort weiter nach Mourèze in Südfrankreich.





2022-10-04

Zumaia (Baskenland)

Die Gegend um Zumaia hat uns schon bei unserem ersten Nordspanien-Aufenthalt sehr gut gefallen. Der erstklassige Campingplatz Camping Zumaia (Laufdistanz zur Stadt und zum Strand, gutes Restaurant, sehr freundlicher Service) hat zwar gegenüber unserem Aufenthalt 2018 die Preise drastisch erhöht, ist aber immer noch erste Wahl.

Die Flyschformationen an der Playa de Itzurun sind für mich noch genauso spannend und faszinierend wie beim letzten Mal.



Die steile Wanderung vom Rastplatz Elorriaga zum Flysch-Aussichtspunkt und weiter hinunter zum Strand ist auch immer wieder schön,

auch wenn man am Strand wegen der Gesteinslagen nicht gut laufen kann.



(siehe auch mein Artikel aus dem Jahr 2018 über Flysch)







2022-10-01

Rund um das Bassin d'Arcachon

Auf dem Weg Richtung Bordeaux schieben wir noch eine Übernachtung in Fouras ein. Der städtische Campingplatz Le Cadoret ist hervorragend und hat auch ein gutes Restaurant, leider regnet es ununterbrochen und der Atlantik ist hier auch sehr trüb und schlammig (wobei unklar ist, ob es am aktuellen Wetter liegt oder hier immer so ist). Die Gegend hat einiges zu bieten, aber der Wetterbericht weiter südlich ist besser, daher bleiben wir nur die eine Nacht.

In Bordeaux wollen wir eine Nacht bleiben, aber leider ist der Campingplatz ausgebucht, daher fahren wir weiter Richtung Cap Ferret. Dort kommen wir auf dem schönen (aber leider für die Nachsaison zu teuren) Campingplatz Truc Vert unter, in der Nähe eines sehr schönen langen Sandstrands an der Atlantikküste.




Am nächsten Tag machen wir einen Ausflug zum Cap Ferret, die Spitze der Halbinsel, die die Bucht von von Arcachon umschließt. Der Strand hier ist nicht so schön zugänglich wie der am Campingplatz, aber man kann von hier aus die Dune du Pilat auf der anderen Seite des Bassin sehen, Europas höchste Wanderdüne.


Die Dune du Pilat wollte ich immer schon einmal aus der Nähe sehen, also fahren wir hin. Leider ist das Wetter leicht regnerisch. Die Gegend ist sehr touristisch, selbst die Düne ist mit Treppenstufen erschlossen.




Eigentlich wollten wir an der Düne übernachten, aber in der unmittelbaren Umgebung ist es uns zu touristisch, daher fahren wir zurück nach Le Teich, ein kleiner Ort an der Innenseite der Bucht von Arcachon (Übernachtung: Camping Ker Helen). In der Nähe gibt das Vogelschutzgebiet Réserve Ornithologique du Teich, in dem man viele Wasservögel beobachten kann, entweder permanent Ansässige oder Zugvögel auf Zwischenstopp.




Dies ist unser vorerst letzter Stopp in Frankreich, von hier fahren wir durch bis ins spanische Baskenland.