2018-10-09

Flysch

Flysch ist eine geologische Formation, bei der verschiedene erdgeschichtliche Zeiten als Gesteinsschichten sichtbar werden, ähnlich der Jahresringe eines Baumes. An der nordspanischen Küste haben sich die Schichten durch Auffaltung mehr oder weniger senkrecht ausgerichtet, und werden durch Wind und Wasser langsam erodiert.


Auf dem 13 km langen Küstenabschnitt zwischen Zumaia und Deba repräsentieren die Gesteinslagen 60 Millionen Jahre der Erdgeschichte.



Doch was für einen Geologen beeindruckend ist, ist auch landschaftlich spektakulär. Die Felsformationen machen die Strände sehr abwechslungsreich - wenn auch nicht unbedingt immer einladend zum Baden. Hier ein paar Eindrücke von der Playa de Itzurun in Zumaia.






2018-10-05

Bardenas Reales

Unsere erste Station in Spanien führte uns ins Bardenas Reales, ein Wüstengebiet, das man so eher in Namibia als mitten in Europa erwarten würde.


Die Erosion hat hier bizarre Formen hervorgebracht.



Die wohl bekannteste ist der "Schornstein" von Castil de Tierra.




Leider muss der Park bereits eine Stunde von Sonnenuntergang wieder verlassen werden, so dass es kein schönes Licht zum Fotografieren gab, und Übernachtung im Park ist nicht erlaubt. Aber wahrscheinlich sind wir "korrekten" Deutschen die einzigen, die sich an die Vorschriften halten. Ich habe zumindest Nachtaufnahmen von Castil de Tierra mit Milchstraße gesehen, und auch als wir da waren, haben sich einige WoMos mit Levelling-Aktivitäten auf einen Verbleib über Nacht eingerichtet...




2018-10-03

Le Puy bis französische Pyrenäen

Der erste längere Wohnmobilurlaub führt Maja nach Nordspanien.

Auf dem Weg dahin war ein Etappenziel im französischen Jakobspilgerstädtchen Le Puy-en-Velay. Dort war den Sommer über ein Lichtspiel-Festival, bei dem einige Gebäude quasi als Videoleinwand benutzt wurden um Geschichten zu erzählen oder abstrakte Kunst zu projizieren. Ende des Festivals war am 30.9., und wir haben es mit unserer Übernachtung am 29.9. gerade noch geschafft, uns das anzusehen.



Der Canal du Midi zwischen Beziers und Carcassonne lag ebenfalls auf der Route, und so sind wir einige markante Punkte des Canal du Midi angefahren. Besonders interessant ist es dort, wo ein Wasserweg den anderen kreuzt, wie hier an der Pont de l'Orb in Beziers


oder der Pont de l'Orbiel in Trebes.


Übernachtung in Carcassonne: Ein Künstler hatte die Burg anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Deklaration als Weltkulturerbe mit gelben Streifen dekoriert.


Um die Dieselheizung und insbesondere das Höhenkit auszuprobieren, standen 2 Übernachtungen in den französischen Pyrenäen bei Gavarnie auf dem Programm. Die erste Übernachtung "wild" auf einem Wanderparkplatz am Lac de Gloriettes (die App Park4Night ist ein mittlerweile unentbehrlicher Helfer zum Auffinden von guten Übernachtungsplätzen)


Tagsüber wandern ...



...und nachts NICHT frieren. Wir können berichten, dass alles einwandfrei funktioniert!

Auf dem weiteren Weg durch die Pyrenäen haben wir eine landschaftlich schöne, aber teilweise nur einspurige Straße ausgewählt. Dabei wurde es noch einmal spannend, weil uns nicht klar war, wie hoch die Tunneldurchfahrten sind. Wir haben dann erstmal ein paar Camper beobachtet, die vor uns durchgefahren sind, bevor wir uns selbst getraut haben...und die Dachluke ist noch dran ;-)